Celestine

Celestine ist die zentrale Figur im ersten Roman der Fantasyserie des PsiTerra-Universums.

Alter 37 Jahre
Figur nicht überdurchschnittlich groß, aber mit, für ihren Körper, langen Beinen ausgestattet. Kleidergröße eher im oberen Bereich, dafür aber wohlgerundete Proportionen, die Celestine, trotz einiger Kilos zuviel, attraktiv wirken lassen.
Haare über Schulter lange Haare in einem rötlichen Braun, kleine Wellen, füllige Haare
Augen durchschnittsblau aber strahlend; in den Abendstunden tiefdunkelblau Augenfarbe - wie der oft zitierte klare Bergsee
Beruf Seit 15 Jahren Bürokraft bei der Umweltschutzorganisation GENO (Global Environment and Nature Organization); zuständig für die Bearbeitung der Mitgliederanträge
Wohnung kleine Jugendstilwohnung am Stadtrand, die vor einigen Generationen ebenfalls einer Celestine gehört hatte. Ihre Vorgängerin war mit einem türkischen Diplomaten durchgebrannt und erst ihr Sohn hatte nach ihrem Tod das Erbe angetreten und war wieder zur Villa der Großeltern zurückgekehrt. Diese, nach Abenteuer riechende Geschichte, war auch mit der Grund,warum Celestine diese Wohnung genommen hatte.
Fähigkeiten und Talente künstlerisch veranlagt, sehr kreativ und intelligent, aber nicht ehrgeizig, weswegen ihre berufliche Karriere weit hinter den Erwartungen ihres, vor einigen Jahren verstorbenen, Vaters zurück blieb.

Sie besitzt nach eigenem Ermessen empathische Fähigkeiten, wodurch sie in Gesprächssituationen im Vorteil ist, weil sie erkennen kann, was ihr Gegenüber gerne hören würde. Auch sporadisch auftretende, telepathische Fähigkeiten glaubt Celestine an sich beobachtet zu haben. Da solche Dinge in ihrem Umfeld aber eher weniger ernst genommen werden, misst auch sie dem Ganzen nicht viel Bedeutung bei.
Negative Eigenschaften keine Geduld mit den Schwächen anderer; immer eine gute Ausrede parat, wenn der eigene Misserfolg vertuscht werden soll; vergisst Zeit und Raum, wenn sie mit irgend etwas beschäftigt ist
Hobbies nicht sehr ausgeprägt. Sie liest allerdings gerne Science Fiction Romane, malt ein wenig und schreibt kurze Gedichte, wenn ihr danach zumute ist. Gelegentlich versucht sie sich im Hallentennis, wenn ihre beste Freundin sich ebenfalls dazu aufraffen kann. Ansonsten bevorzugt sie das Surfen und Chatten im Internet. Gerne gestaltet Celestine auch ihre Zimmer um. Ihre wenigen Freunde konnten bei ihr schon fast alle Stilrichtungen, von afrikanischer Kolonialwohnung bis Biedermeier Rosenstübchen, bewundern. Sehr zum Leidwesen ihres Vermieters, der seine Wände ungerne in ockerfarbenem Rauhputz oder mit Rosenblütenornamenten bemalt sieht.
Abneigungen Alles, was mit Autotechnik zu tun hat, überlässt Celestine lieber dem Fachmann. Auch Steuerklärungen, Verträge und den gesamten privaten Papierkram schiebt sie immer bis zur letzten Minute auf. Was sie ebenfalls nicht mag und völlig unverständlich findet, ist die Sammelleidenschaft einiger ihrer Mitmenschen, der Diätwahn und die Manie zu glauben, nur mit einer Schönheitsoperation glücklich werden zu können.

Weitere Abneigungen:
Gespräche mit Menschen, die offensichtlich lügen, prahlen oder nur dummes Zeug schwätzen, verlässt sie so schnell wie es die Höflichkeit erlaubt. Auch auf lauten Partys, Veranstaltungen mit vielen Menschen und Sportereignissen wird man Celestine niemals finden.
Familie Ihre Mutter war Journalistin und verschwand bei einem Auslandsauftrag in Nigeria als Celestine zwei jahre alt war. Danach nahm ihre Tante Auguste das Einzelkind auf und sie verlebte ein glückliche Kindheit in ländlicher Umgebung. Ihren Vater sah sie alle paar Monate, wenn er von seinen Forschungscamps in verschiedenen tropischen Regionen nach Deutschland zurück kam. Er war Biologe und erforschte, bis zu seinem Tod vor drei Jahren, das Leben und Verhalten fliegender Säugetiere in den Regenwäldern dieser Welt.

Mit 18 Jahren zog Celestine in ihre erste eigene Wohnung. Ihre Tante, nun wieder ohne Verantwortung für ein Kind, verliebte sich neu in einen Amerikaner und zog mit ihm nach Kissime in Florida, wo Celestine sie alle paar Jahre besucht.
Soziale Kontakte In den letzten Jahren gab es einige Verabredungen mit Internet-Bekanntschaften und Kollegen aus ihrem Arbeitsumfeld, mit denen Celestine aber nie öfter als zweimal ausging. Danach wandelte sich die anfängliche Euphorie über ihre außergewöhnliche Ausstrahlung oft zum Unverständnis über ihr intuitives und unberechenbares Verhalten. Zu einer ernsthaften Beziehung war es trotz einiger längerfristiger Beziehungen zu ihrem großen Bedauern nie gekommen. So bleibt sie auch weiter auf der Suche nach ihrem Seelengefährten und der ganz großen Liebe ihres Lebens.

Wirklich ernste und tiefschürfende Gespräche kann Celestine nur mit ihrer besten Freundin Roxana führen, die in in einem Dorf einige Kilometer außerhalb der Stadt wohnt. Celestine fährt jedes Wochenende für einige Stunden zur ihr, um über Gott und die Welt zu reden und dabei genüsslich die selbst gefertigten Pralinen oder das von Roxana eingemachte Obst zu genießen. Auch während der Woche ist ihr Telefon oft besetzt, wenn sie, statt Fernsehen zu gucken, mit Roxana klönt.
Gegenspieler Hauptgegenspieler ist Alexander, der versucht, möglichst viel Geld aus der Vergügungssucht skrupeloser Menschen zu machen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht, denn in PsiTerra kann ihn die herkömmliche Staatsgewalt nicht erreichen.

Sein Gehilfe ist Jeremy - der Junge aus der Kleinstadt, der sich zu den alten Vorstellungen von Gott und Teufel hingezogen fühlt und PsiTerra ebenfalls durch Zufall entdeckt hat. Er will die neue Welt für seine eigennützigen Pläne missbrauchen und kommt dadurch zusammen mit Alexander Celestines Auftrag ins Gehege.

Auch eine immer zahlreicher werdende Gruppe von High-Society-Junkies fühlt sich im Recht, alle aus PsiTerra zu vertreiben, um sich den Freiraum abseits aller Gesetze erhalten zu können.


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